Unabhängig davon, ob eine Gemeinde einen einzelnen Pastor oder viele Mitarbeiter hat, ist es ratsam, frühzeitig in der Planungsphase seelsorgerische Unterstützung für ein bewusstes christliches Großeltern-Programm einzuholen. In einer Gemeinde mit mehreren Mitarbeitern sollte die für das Großeltern-Programm zuständige Person in dieses Gespräch einbezogen werden.
Seelsorgerische Unterstützung bedeutet nicht zwangsläufig einen zeitlichen Aufwand seitens des Pastors oder der Gemeindemitarbeiter. Der Pastor sollte wissen, dass Sie und ein Kernteam von ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern die nötige Zeit, Energie, Leitung und Gebete einbringen werden, um Ihre Großelternarbeit zu unterstützen und die Abläufe mit den Gemeindemitarbeitern abzustimmen.
Bewährte Verfahren
Die folgenden Schritte stellen bewährte Vorgehensweisen bei der Kontaktaufnahme mit Gemeindeleitern dar. Sie können diese gerne nach Bedarf anpassen, kürzen oder überarbeiten.
Bitten Sie um ein 40-minütiges Gespräch mit dem Pastor (nicht 50 oder 60!!).
Bereiten Sie sich gut auf das Treffen vor. Machen Sie sich mit der Website der Legacy Coalition vertraut.
Bringen Sie eine/n Laien oder ein Mitglied des Kirchenpersonals mit, der/die sich ebenfalls leidenschaftlich für eine bewusste christliche Großelternschaft einsetzt.
Bete, bevor du den Pastor triffst.
Diskussionspunkte und Ressourcen für das Gespräch mit dem Pastor
Erzählen Sie kurz, wie Sie die bewusste christliche Großelternschaft berührt hat.
Bieten Sie die biblische Grundlage für eine bewusste christliche Großelternschaft: Deuteronomium 4,9 und Psalm 78,1-8 (Gottes Gebot, auf 4 Generationen einzuwirken)
Sehen Sie sich diesen 3-minütigen Videoclip gemeinsam an:
Machen Sie ihnen klar, dass Seniorenausflüge mit dem Bus, gemeinsame Mittagessen, Bibelstunden usw. zwar toll sind, aber dass Großeltern noch etwas anderes wollen und brauchen, um ihre Enkelkinder zu beeinflussen.
Versichern Sie dem Pastor, dass dies nicht dazu gedacht ist, seine Arbeitsbelastung zu erhöhen. Mit Ihrer Unterstützung verfügen Großeltern über die Zeit, die Mittel und die Weisheit, um die Gemeinde zu leiten.
Es wird ausdrücklich betont, dass die Legacy Coalition die örtliche Gemeinde bei der Initiierung und Aufrechterhaltung dieses Vorhabens unterstützen möchte.
Bieten Sie dem Pastor ein gedrucktes Exemplar der Glaubensgrundsätze der Legacy Coalition an.
Mit der Zeit könnte diese Initiative auch andere Großeltern in Ihrer Gemeinde erreichen.
3 entscheidende Faktoren, die dies in der Kirche ermöglichen:
Kontinuierliche Unterstützung durch die Mitarbeiter der Kirche, insbesondere durch den leitenden Pastor
Laufendes Gebetsteam
Eine Kerngruppe, die den Plan entwickelt und umsetzt und dabei stets mit den Mitarbeitern der Gemeinde bezüglich der Pläne und Termine innerhalb der Gemeinde in Kontakt bleibt.
Ressourcen bereitstellen, um Großeltern zu inspirieren und auszustatten
Nächste Schritte
Bitten Sie um Unterstützung für die nächsten Schritte, beginnend mit einem Gebetsteam.
Gebetsteam
Die Bildung eines Gebetsteams ist unerlässlich, um ein geistliches Fundament für den Dienst zu schaffen. Ihre Unterstützung wird die Großeltern in ihrer biblischen Rolle stärken.
Einführung des Konzepts der bewussten christlichen Großelternschaft
Wecken Sie Interesse durch eine Live-Präsentation. Dies kann beispielsweise ein Mittagessen, eine Veranstaltung nach dem Gottesdienst, eine Ankündigung im Gottesdienst, ein Infostand im Foyer oder eine Predigt sein.
Visionäres / Ausstattungsstudium
Planen und bewerben Sie die Einführungsveranstaltung zum Thema „Großelternschaft“. Je nach Gemeinde kann dies als 6- bis 12-wöchige Video-Kleingruppenstudie im Rahmen des Sonntagsschulunterrichts oder einer Gemeindegruppe unter der Woche, als Live-Präsentation durch Mitarbeiter von Legacy usw. organisiert werden.
Kernteam: Planung und Unterstützung
Ein Team engagierter Freiwilliger wird sich mit vollem Einsatz der Gründung und dem langfristigen Aufbau eines Großeltern-Netzwerks widmen. Sie sind verantwortlich für die Planung und Durchführung des Netzwerks sowie die Abstimmung mit den Mitarbeitern der Gemeinde.